Özdemir kann es!
- Maximilian Gleich
- 6. März
- 1 Min. Lesezeit

Wir leben in einer Zeit, in der vieles gleichzeitig passiert und doch wenig zusammenpasst. Die Welt wirkt aus den Fugen geraten – Kriege an den Rändern Europas, ein wachsender Vertrauensverlust in die Demokratie, der Ton wird rauer, der Blick enger. Menschen ziehen sich zurück, andere gehen aufeinander los. Zwischen Unsicherheit und Erschöpfung verliert die politische Mitte an Kraft.
In solch einer Zeit braucht es mehr denn je Menschen, die verbinden, statt zu spalten. Die zuhören, bevor sie sprechen. Die nicht den Rufen der Lautesten folgen, sondern Kurs halten. In der Politik sind diese Menschen selten geworden - Cem Özdemir ist solch ein Politiker.
Am kommenden Sonntag wählen wir in Baden-Württemberg eine neue Landesregierung. Die Umfragen zeigen, es wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine schwarz-grüne Landesregierung geben. Die Frage ist daher vor allem: Wer soll diese Regierung anführen? Und darauf gibt es in meinen Augen eine klare Antwort.
Cem Özdemir ist Kind zweier türkischer Gastarbeiter. Aufgewachsen in einfachen Verhältnissen in Bad Urach, weiß er, was es heißt, seinen Platz in der Gesellschaft zu suchen. Seine Geschichte ist keine glattgebügelte Politikerkarriere, sondern ein Weg, der von unten nach oben führt. Vom Sohn eines Einwanderers zum Bundesminister, vom Außenseiter zum Hoffnungsträger. Er verkörpert, wovon viele nur reden: In Baden-Württemberg wird Leistung belohnt.
Cem Özdemir kennt dieses Land – nicht nur aus Zahlen und Akten, sondern aus gelebter Erfahrung. Er weiß, was es heißt, Teilhabe nicht geschenkt zu bekommen. Er weiß, wie wichtig es ist, zuzuhören – in der Werkhalle genauso wie im Klassenzimmer, auf dem Wochenmarkt wie im Ministerium. Und er weiß, dass es in der Politik nicht um Rechthaben geht, sondern um Verantwortung.



